Domplan ist ein kommunaler Versorgungsdienstleister in der Stadt Kranj, Slowenien, der sich auf Gasverteilung und Energiedienstleistungen spezialisiert.
Vor der Einführung der Jooby-Lösung erfolgte die Gaserfassung im Unternehmen vollständig manuell. Mitarbeitende erfassten die Zählerstände regelmäßig vor Ort, was mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden war und gleichzeitig keinen rechtzeitigen Zugang zu Daten gewährleistete, da Zähler aufgrund von verschlossenen Wohnungen häufig physisch nicht zugänglich waren.
Die Verbrauchsdaten gingen verzögert ein, sodass das Unternehmen nicht zeitnah auf Veränderungen im Netz reagieren oder Abweichungen im Verbrauch erkennen konnte. Zudem hatte das Unternehmen keinen klaren Überblick über den tatsächlichen Verbrauch und konnte die Gasbeschaffung für kommende Zeiträume nicht zuverlässig planen.
Das Fehlen aktueller Daten zum richtigen Zeitpunkt schränkte die Analysemöglichkeiten ein und verringerte die Effizienz der operativen Prozesse. Unter solchen Bedingungen wurden die Skalierung des Erfassungssystems und die Verbesserung der Abrechnungsgenauigkeit erschwert.
Die zentrale Aufgabe des Projekts war der Übergang zu einem digitalen Modell der Gaserfassung mit automatischer Datenerhebung, zentralisierter Verarbeitung und der Nutzung der Daten für Monitoring, Analytik und die Steigerung der Effizienz im Management des Gasverteilungsnetzes.
Für die Umsetzung des Projekts wurde eine Retrofit-Lösung zur Ferndatenerfassung auf Basis von NB-IoT und der Nexavia platform gewählt, die eine direkte Übertragung der Zählerstände in das Domplan-Ökosystem ermöglicht. Die Grundlage der Lösung bildet das Funkmodul Jooby EPHIR RMS NB-IoT mit intelligenten Sensoren für Gaszähler, die die von den Gaszählern kommenden Impulse erfassen und deren Übertragung über das NB-IoT-Netz sicherstellen. Anschließend werden die Daten in ein zentrales System übertragen, wo sie für Monitoring, Visualisierung und Analyse genutzt werden.
Im Rahmen des Projekts wurden 1.000 batteriebetriebene NB-IoT-Geräte in verschiedenen Ausführungen ausgerollt, darunter die Serien Jooby EPHIR RMS NB-IoT und Jooby OMNI RM NB-IoT 4PU, die an unterschiedliche Zählertypen und Installationsszenarien angepasst sind. Die Lösung wurde an verschiedenen Standorten innerhalb des Gasverteilungsnetzes implementiert, was die Berücksichtigung einer verteilten Infrastruktur und unterschiedlicher Betriebsbedingungen erforderte.

Bei der Systemplanung wurde besonderes Augenmerk auf die Zuverlässigkeit der Verbindung im gesamten Abdeckungsbereich, die Genauigkeit der impulsbasierten Erfassung für eine korrekte Abrechnung sowie auf die lange Lebensdauer der Geräte gelegt, um den Wartungsaufwand zu minimieren. Eine wichtige Anforderung war die Integration der Lösung in die bereits von Domplan genutzte Nexavia platform, um ein zentrales Datenmanagement sicherzustellen, ohne bestehende Prozesse ändern zu müssen.
Eine zusätzliche Komplexität ergab sich aus den Betriebsbedingungen: Die Ausrüstung wurde in der Straßen- und kommunalen Infrastruktur installiert, einschließlich schwer zugänglicher und verteilter Standorte, und musste unter verschiedenen Wetterbedingungen stabil funktionieren. Die Einführung erfolgte schrittweise, wobei die Installation der Geräte und ihre Anbindung an die Plattform synchronisiert wurden, sodass die vorgegebenen Fristen eingehalten und die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Systems sichergestellt werden konnten.
Die Lösung beseitigte vollständig die wesentlichen Einschränkungen der manuellen Erfassung: Verzögerungen beim Erhalt der Daten entfielen, die Transparenz des Verbrauchs wurde erhöht, und das Netzmanagement wurde planbarer und besser kontrollierbar. Das Unternehmen erhielt nahezu kontinuierlichen Zugang zu den Daten und die Möglichkeit, Ressourcen effizienter zu verteilen und dabei die Betriebskosten zu senken.
Die Zusammenarbeit mit Domplan und Kuem wird fortgesetzt und umfasst technischen Support, die weitere Optimierung des Systems sowie eine potenzielle Erweiterung der Lösung. Das Projekt zeigt, wie der Einsatz von IoT-Lösungen es Versorgungsunternehmen ermöglicht, von einer fragmentierten Erfassung zu einem vollwertigen digitalen Management des Ressourcenverbrauchs überzugehen.
Zugriff auf Daten nahezu in Echtzeit Die Daten zum Gasverbrauch werden ohne die für die manuelle Erfassung typischen Verzögerungen direkt an die IoT-Plattform übermittelt.
Zentralisiertes Datenmanagement Alle Informationen werden in einem einzigen System gesammelt und verarbeitet, was Monitoring, Berichterstattung und Kontrolle vereinfacht.
Erweiterte Analysemöglichkeiten Der Einsatz von Dashboards, Visualisierungen und automatischen Benachrichtigungen ermöglicht es, den Verbrauch zu überwachen, Abweichungen zu erkennen und schneller auf Vorfälle zu reagieren.
Schnelle Erkennung von Anomalien Das System ermöglicht die schnelle Erkennung von Leckagen und atypischem Gasverbrauch.
Geringere Abhängigkeit von manueller Arbeit Die Notwendigkeit regelmäßiger Vor-Ort-Besuche zur Ablesung der Zählerstände entfällt.
Höhere operative Effizienz Die Automatisierung der Prozesse hat das Netzmanagement vereinfacht und die Entscheidungsfindung verbessert.
In den letzten 15 Jahren hat unser Unternehmen zahlreiche Projekte durchgeführt, um Verbraucher mit intelligenten Funkmodulen auszustatten und Versorgungsträger sowie Bauträger bei der Einführung von automatischer Fernauslesung zu unterstützen.
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Unsere Experten werden Sie gerne beraten und Ihre Fragen beantworten. Bitte füllen Sie das Formular aus, um Ihr Projekt zu besprechen und einen maßgeschneiderten Plan zu erstellen.
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