Smart City - blog - Franchise-Modell für LoRaWAN in Kleinstädten und bei privaten Entwicklern
11.02.2026
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Franchise-Modell für LoRaWAN in Kleinstädten und bei privaten Entwicklern
Der Franchise-Ansatz für LoRaWAN ermöglicht es kleinen Städten und Entwicklern, digitale Infrastruktur ohne langwierige F&E und ohne „Zusammenbau in Einzelteilen“ aufzubauen. Anstelle vereinzelter Pilotprojekte erhält der Auftraggeber einen einheitlichen Technologiestack, erprobte Richtlinien und Support – vom ersten Gateway bis zum industriellen Maßstab. Dieses Format beschleunigt den Start, senkt die Gesamtbetriebskosten (TCO) und macht die Projektergebnisse für alle Beteiligten – Versorgungsbetriebe, Servicebetreiber, Integratoren und Investoren – planbar.
Die Basis bildet eine Feldebene aus Wasser-, Wärme-, Gas- und Stromzählern mit Funkmodulen sowie Druck-, Temperatur-, Leckage- und Sabotagesensoren, Lichtsteuerungen und Bewegungsmeldern. Die Datenübertragung erfolgt über LoRaWAN: Ein oder mehrere Gateways decken Wohnquartiere und Industrieareale ab; Geräte arbeiten 7–10 Jahre batteriebetrieben; die Verbindungen zum Network-Server sind abgesichert. Auf Anwendungsebene fließen die Daten in eine Plattform mit Dashboards, Benachrichtigungen, Ereignisprotokollen und offenen APIs für Billing, ERP/SCADA, GIS und BI.
Im Jooby-Ökosystem wird dies durch fertige Komponenten umgesetzt: Jooby-Funkmodule (Ereignisse, flexible Sendeintervalle, Energiesparen), Jooby Gateways (LoRaWAN) und Jooby RDC Dashboard für Visualisierung, Benachrichtigungen und Integrationen inklusive Datenqualitätskontrollen (completeness/timeliness/plausibility).
Das Modell „Pilot → Skalierung“ phasenweise CAPEX und hält OPEX planbar: keine Frequenzgebühren, seltene Außeneinsätze, Remote-Konfigurationsmanagement. Monetarisierung ist möglich über Knoten/Standort-Abos, Einspar-basierte Verträge (Beleuchtung, Wasser), Projektleistungen (Begehung, Montage, Integrationen) sowie Lizensierung des Plattformzugangs unter eigener Marke. Für Investoren steigt die Attraktivität durch Replizierbarkeit und transparente, per Telemetrie belegte KPI.
Der Franchisegeber liefert Architektur, Geräteprofile, Sicherheitsrichtlinie, Verfahren zur Inbetriebnahme/Abnahme (DevEUI/JoinEUI, Fotodokumentation, Testframe), SLA- und Incident-Management-Vorlagen sowie Schulungen. Der Franchisenehmer führt das Funknetz-Design durch, rollt Gateways aus, bindet Geräte an und verantwortet lokalen Betrieb und KPI-Reporting. Der Auftraggeber (Stadt, Entwickler, Betreiber) definiert Ziele und Metriken, wie Reduktion von Wasserverlusten, Stromverbrauch, sowie Reaktionszeiten, und stellt Integrationen in interne Systeme sicher.
Sicherheitsanforderungen sind „by default“ umgesetzt: getrennte Netzwerk- und Applikationsschlüssel (AES-128), OTAA mit Schlüsselrotation, TLS zwischen Gateways und LNS, Backend-Segmentierung, RBAC/MFA, unveränderliche Ereignisprotokolle. Diese Disziplin senkt regulatorische Risiken und ermöglicht den Einsatz der Daten in öffentlicher Berichterstattung (ESG/CSRD), ohne die Betriebsabläufe zu verlangsamen.
Pilot: 200–300 Jooby-Geräte und 1–2 Jooby-Basisstationen in einer repräsentativen Zone (z. B. Wasser + Beleuchtung). Aufgaben: Baseline und Ziel-KPI festlegen, Jooby RDC Dashboard konfigurieren, Integrationen mit Billing/SCADA/GIS umsetzen.
Produktivbetrieb: Standardisierung von Sendeprofilen und Montageplänen, Schulung von Dienstleistern, SLA für Datenzustellung/-verarbeitung, Netzbeobachtbarkeit (RSSI/SNR, PER, „stumme“ Knoten, Batterien).
Skalierung: Ausbau der Abdeckung, Anbindung neuer Gerätekategorien (Leckagen, Umwelt, Parken), Start prädiktiver Analytik, städtische Monitoring-Panels.
Besonderes Augenmerk gilt Plattform und Daten.
Die Plattform muss End-to-End-Sicherheit, Schlüsselmanagement und flexible Profile bereitstellen, Ereignistelemetrie und offene APIs (SCADA/ERP/GIS/BI) anbieten sowie skalierbaren Speicher und rollenbasierte Dashboards.
Erforderliche Daten: Metrikkataloge und Wörterbücher (Einheiten, Impulsfaktoren, Ereignismasken), Firmware/Config-Versionen, Checks für completeness/timeliness/plausibility, Alarme bei Zählerrückläufen und anomalen Join-Vorgängen.
Entwickler erhöhen die Serviceklasse ihrer Objekte und senken Betriebskosten durch integrierte Erfassung, Beleuchtung und Mikroklima. Der Versorger verzichtet auf Massenauslesungen, erhält präzise Abrechnungen, lokalisiert Leckagen und steuert Druck und Licht bedarfsgerecht, was Notfalleinsätze und MTTR reduziert. Integratoren arbeiten mit Standardprofilen, klaren Margen und SLAs. Investoren sehen belegte wirtschaftliche Effekte, eine replizierbare Methodik und beherrschbare Risiken.
Das LoRaWAN-Franchise-Modell ist ein praxisnaher Weg, ein städtisches IoT-Netz ohne Integrationsbrüche und langwierige Sonderlösungen aufzubauen. Fertige Jooby-Geräte, Gateways und die RDC-Plattform, kombiniert mit den Vorgaben des Franchisegebers, verkürzen die Anlaufzeit, stabilisieren die Kosten und machen das Netz zu einem planbaren Service mit messbarer Wirtschaftlichkeit. Für kleine Städte und private Entwickler ist dies der Pfad zu digitaler Infrastruktur, die vom Pilotquartier bis zum Stadtprogramm skalierbar ist.
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